Graue Verfärbungen, grüne Algenbeläge, dunkle Schlieren oder einfach nur ein stumpfer Gesamteindruck lassen Ihr Haus schnell alt und ungepflegt wirken. Und dann steht die große Entscheidung an:

Die gute Nachricht zuerst: In sehr vielen Fällen ist eine Fassadenreinigung ohne Streichen nicht nur möglich, sondern auch die vernünftigste Lösung.
Denn die meisten Fassaden, die ich im Alltag sehe, sind nicht beschädigt. Sie sind einfach nur verschmutzt. Regen, Abgase, Ruß / Rußablagerungen und biologische Beläge wie Algen, Moos und Flechten machen vor keiner Wand Halt. Besonders Nord- und Westseiten sind häufig betroffen.
Entscheidend ist der Zustand des Putzes: Wenn er noch fest sitzt, keine Risse aufweist und nichts abblättert, spricht sehr viel für eine Reinigung statt eines neuen Anstrichs.
Es gibt Fälle, da reicht eine Reinigung allein nicht mehr aus. Etwa wenn:
⚠️ der Altanstrich abblättert
⚠️ ungleichmäßige Farbschichten sichtbar sind
⚠️ vorher unsachgemäß gestrichen wurde
In solchen Situationen ist eine Kombination aus Fassadenreinigung und Streichen die richtige Wahl.
Warum? Weil kein Anstrich dauerhaft hält, wenn der Untergrund verschmutzt oder biologisch belastet ist. Farbe haftet nur dann richtig, wenn die Oberfläche sauber, trocken und tragfähig ist.
Sollte ein neuer Anstrich wirklich notwendig sein, dann gilt: Vor dem Streichen immer reinigen. Denn ein Anstrich soll:
gleichmäßig decken
dauerhaft haften
vor Witterung schützen
Das funktioniert nur, wenn die Fassade sauber ist. Algen, Pilze, Staub und Feinstaub verhindern die Haftung. Die Folge: Flecken, Abplatzungen, ein fleckiger Gesamteindruck.
Einfach gesagt: Sie würden Ihr dreckiges Auto auch lackieren. Genauso wenig sollten Sie eine verschmutzte Fassade überstreichen.
Jetzt wissen Sie, in welchen Fällen eine Fassadenreinigung ausreicht, wann gestrichen werden muss und wann beides sinnvoll ist. Doch vielleicht denken Sie sich an diesem Punkt: „Dann mache ich das einfach selbst.“
Ein Gedanke, den viele Hausbesitzer haben, wenn die ersten Algen sichtbar werden oder die Fassade ungepflegt wirkt. Und ja, eine Eigenleistung kann sinnvoll sein – wenn man genau weiß, was man tut.
Genau hier setzen wir an. Denn aus meiner Erfahrung als Stuckateurmeister weiß ich: Viele gut gemeinte DIY-Versuche enden mit vermeidbaren Schäden oder hohen Folgekosten.
Deshalb möchte ich Ihnen im nächsten Abschnitt zeigen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie überlegen, Ihre Fassade selbst zu reinigen.
Ich weiß, viele Hausbesitzer greifen selbst zum Hochdruckreiniger oder setzen auf Spülmittel-Lösungen aus dem Netz. Die Absicht ist gut. Das Ergebnis leider oft nicht.

Bei der Verwendung eines haushaltsüblichen Hochdruckreinigers ist Vorsicht geboten: Der Wasserstrahl kann für die Bausubstanz deutlich zu aggressiv sein. Ein zu hoher Druck kann:
⚠️ die Putzoberfläche abtragen oder ablösen
⚠️ Wasser unter den Putz drücken und dadurch Feuchtigkeitsschäden begünstigen
⚠️ bestehende feine Haarrisse vergrößern und die Substanz langfristig schwächen
Spülmittel oder selbst gemischte Lösungen aus dem Internet wirken auf den ersten Blick harmlos, können aber unerwünschte Nebenwirkungen haben:
Was gut gemeint ist, kann also langfristig mehr schaden als nützen.
Chlorhaltige Fassadenreinigungsmittel dürfen eingesetzt werden, allerdings nur unter Einhaltung gesetzlicher Auflagen. Laut Umweltvorschriften ist insbesondere das Auffangen des anfallenden Schmutzwassers vorgeschrieben, um zu verhindern, dass belastete Reste in das Erdreich oder die Kanalisation gelangen.
Chlor wirkt zwar effektiv gegen organische Beläge, müssen aber:
Ein unsachgemäßer Einsatz kann nicht nur zu Umweltschäden führen, sondern auch rechtliche Konsequenzen haben. Deshalb mein Rat: Überlassen Sie die Anwendung solcher Mittel stets einem zertifizierten Fachbetrieb.

Die Antwort ist einfach: Profis bringen nicht nur das richtige Equipment und die passenden Reinigungsmittel mit, sondern auch das Fachwissen, um Ihre Fassade materialschonend, effektiv und umweltgerecht zu reinigen.
Eine professionelle Firma für Fassadenreinigung:
Zudem erhalten Sie vorab auch eine ehrliche Einschätzung zur Frage: Fassadenreinigung oder Streichen?
Und das Beste: Sie müssen sich um nichts kümmern und erhalten eine saubere, gepflegte Fassade ohne Risiko und ohne Aufwand.
Viele Eigentümer warten zu lange. Dabei gilt: Je früher, desto besser.
Eine Reinigung ist sinnvoll, wenn:
Warten Sie zu lange, setzen sich die Beläge tiefer fest – und der Aufwand steigt.
Die besten Monate für eine Fassadenreinigung liegen zwischen Frühjahr und Herbst. Sobald es dauerhaft frostfrei ist und die Temperaturen stabil im zweistelligen Bereich liegen, kann mit professionellen Reinigungsmethoden gearbeitet werden.
Diese Frage stellen sich viele Hausbesitzer zu Recht. Denn wer seine Fassade reinigen lässt, möchte vorher wissen, mit welchen Kosten er rechnen muss.
Die gute Nachricht: Eine professionelle Fassadenreinigung ist deutlich günstiger als ein neuer Anstrich. Und das bei vergleichbarem optischem Ergebnis.
Die Kosten sind bei einer Fassadenreinigung in der Regel niedriger, da:
Beispielhafte Kosten im Vergleich:


– eine fachgerechte Fassadenreinigung sorgt für eine saubere Optik und trägt zum Werterhalt Ihres Gebäudes bei. Wir prüfen den Zustand Ihrer Fassade sorgfältig und empfehlen Ihnen eine passende, materialschonende Lösung.
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